Serendipity

peace—now:

Aboubacar, of Kadago Biri, Niger, sits with his daughter Aicha at a hospital run by Medicins Sans Frontieres. 
Aboubacar took his daughter, who was suffering from gastroenteritis, to the hospital, when he heard his wife, Mariama was pregnant, but had miscarried their baby and was dying. Luckily, both his daughter and wife’s lives were saved at the hospital. 
(Photo: MSF)

peace—now:

Aboubacar, of Kadago Biri, Niger, sits with his daughter Aicha at a hospital run by Medicins Sans Frontieres. 

Aboubacar took his daughter, who was suffering from gastroenteritis, to the hospital, when he heard his wife, Mariama was pregnant, but had miscarried their baby and was dying. Luckily, both his daughter and wife’s lives were saved at the hospital. 

(Photo: MSF)

TFI Daily News: Food inflation back on agenda as prices rise

newstfionline:

By Svetlana Kovalyova, Reuters, April 5, 2012
MILAN (Reuters)—Global food prices rose in March for a third successive month, driven by gains in grains and vegetable oils, the United Nations’ Food and Agriculture Organization said on Thursday, putting food inflation firmly back on the economic…

greenshirts:

A worker carries a basket through an outdoor meat market in Niger’s capital, Niamey.

greenshirts:

A worker carries a basket through an outdoor meat market in Niger’s capital, Niamey.

lafriqueandotherstories:

More than 13 million people are at risk of hunger in west Africa, as drought, high food prices and conflict have pushed malnutrition levels above emergency thresholds in some areas.
Source: BBC 

lafriqueandotherstories:

More than 13 million people are at risk of hunger in west Africa, as drought, high food prices and conflict have pushed malnutrition levels above emergency thresholds in some areas.

Source: BBC 

worldvision-oesterreich:

Gemeinden im Niger: “Unsere Vorräte werden vor der nächsten Ernte zu Ende gehen”
70 bis 90 Prozent der Menschen im Westen und Osten des Nigers schätzen, dass ihre Nahrungsvorräte vor der nächsten Ernte aufgebraucht sein werden. 100 Prozent der befragten Gemeinden bestätigten, dass sie bereits jetzt ihre Mahlzeiten reduzieren, weil sie nicht genügend zum Essen haben. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Assessment Capacities Projects (ACAPS) und des Emergency Capacity Building Projects (ECBP), einer Koalition internationaler Hilfsorganisationen, darunter CARE, Catholic Relief Services, Mercy Corps, Oxfam, Plan International, Save the Children und World Vision.Die Studie, an der sich auch das Welternährungsprogramm WFP sowie die nigrische Regierung beteiligten, ist der jüngste Beweis dafür, dass dem Niger und weiteren Teilen der Sahelzone eine humanitäre Katastrophe droht, wenn die internationale Gemeinschaft jetzt nicht rechtzeitig Mittel für Nothilfe und Vorsorge bereitstellt. “In den Dörfern sehen wir immer mehr Mütter, die ihren Kindern nur noch einmal am Tag etwas zu essen geben können. Wir können nicht länger warten. Bald wird es nur noch eine Mahlzeit alle zwei Tage geben, dann hungern die Kinder und leiden unter Verkrüppelung und den lebenslangen körperlichen Folgen der Mangelernährung”, warnt Johannes Schoors, CARE-Länderdirektor im Niger. “Viele Familien haben sich noch nicht von den Dürren in den Jahren 2005 und 2010 erholt. Sie brauchen jetzt Hilfe.” Die sogenannten “Hungermonate”, in denen die Menschen in der Region ihre Mahlzeiten reduzieren müssen, beginnen normalerweise nicht vor Mai oder Juni. Aber die befragten Gemeinden in Diffa und TIllabéri melden bereits jetzt Engpässe, ein deutliches Signal dafür, dass sich die Situation noch verschlimmern wird.Wichtigste Ergebnisse der Befragung: 100 Prozent der befragten Familien geben an, die Zahl ihrer täglichen Mahlzeiten bereits reduziert zu haben. Zwischen 70 und 90 Prozent der Menschen schätzen, dass ihre Nahrungsvorräte vor der nächsten Ernte aufgebraucht sein werden.BäuerInnen und ViehzüchterInnen bewerten die diesjährige Ernte als doppelt so schlecht wie die von 2009, als eine katastrophale Dürre und hohe Lebensmittelpreise zu einer landesweiten humanitären Katastrophe führten. Ein Viertel der befragten Gemeinden bestätigten, dass Kinder nicht mehr in die Schule gehen, weil Familien auf der Suche nach Arbeit wegziehen, die Schulkantinen geschlossen wurden oder die Kinder selbst arbeiten müssen. Die Menschen im Niger sind gezwungen, ihre Nutztiere zu verkaufen, um sich Essen leisten zu können. So aber wird der Markt übersättigt und die Preise für Vieh sinken drastisch. Schätzungsweise 80 Prozent der Befragten haben nicht genug Saatgut, um in der nächsten Anbausaison zu säen. Das bedeutet im schlimmsten Fall ein weiteres Jahr Hunger. ca. ein Drittel der Bevölkerung hat noch Schulden, die auf die schlechte Ernte im Jahr 2009 zurückgehen.Die Situation wird durch die instabile Sicherheitslage in einigen Nachbarstaaten zusätzlich erschwert. So fliehen etwa aus Mali viele Menschen nach Niger, was für die ansässige Bevölkerung und die wenigen Ressourcen eine zusätzliche Belastung bedeutet. GastarbeiterInnen, die normalerweise ihre Familien aus dem Ausland unterstützten, kehrten in den letzten Monaten mit leeren Händen aus Nachbarländern zurück.„Die Menschen kommen hier völlig erschöpft und hungrig an und sind auf der Suche nach dem Lebensnotwendigsten. Aber der Niger kann die Flüchtlingsströme nicht mehr bewältigen. Die Versorgung der Flüchtlinge treibt viele Familien im Niger an die Grenzen ihrer Kapazitäten“, so Chris Palusky, World-Vision Koordinator für die Nahrungsmittelhilfe in Mali und Niger. „Die Einwohnerzahl vieler besonders armer Dörfer hat sich in nur einem Monat versiebenfacht. Die Flüchtlinge müssen in überfüllten Häusern und Notunterkünften unterkommen. Wir müssen die Gastfamilien dringend unterstützen, bevor sie unter der Belastung zusammenbrechen. Eine umfangreiche und schnelle Hilfe wird nicht nur Leben retten, sondern die Gemeinden, die schon jetzt die Hauptlast dieser Katastrophe tragen, stärken.“In der gesamten Sahelzone sind schätzungsweise 13 Millionen Menschen vom Hunger bedroht, darunter eine Million Kinder. Unregelmäßige Regenfälle, Pflanzenkrankheiten und Heuschreckenplagen zerstörten 2011 ganze Ernten und damit die lebenswichtigen Vorräte für die Hungermonate in diesem Jahr. Im Niger alleine sind mehr als sechs Millionen Menschen vom Hunger bedroht, an die 2 Millionen benötigen dringend unmittelbare Nahrungshilfe.„Die Menschen im Niger stehen vor mehreren Krisen gleichzeitig. Wir sind dieses Jahr Zeugen einer tödlichen Mischung verschiedener Ereignisse, die Familien im ganzen Land belasten. Nach mehreren Krisen seit 2005 sind die „Coping-Strategien“ der Menschen erschöpft. Tausende Menschen sind an ihrem absoluten Limit angekommen“, sagt Samuel Braimah, Länderdirektor von Oxfam im Niger. „Das Schlimmste könnte jetzt noch verhindert und tausende Menschenleben gerettet werden, wenn wir jetzt handeln. Es ist eigentlich ganz einfach.“Auf der Grundlage der Studie empfehlen die sechs Hilfsorganisationen: Geber müssen sofort Geldmittel zur Verfügung stellen, um direkte Nahrungshilfe für diejenigen Familien zu leisten, die bereits jetzt vor dem Nichts stehen. Gleichzeitig muss verhindert werden, dass die Zahl der hungernden Menschen weiter steigt. Die Erfahrung zeigt, dass unnötiges Warten zu mehr Todesfällen, dem Verlust der Lebensgrundlage und einer erheblich teureren Hilfe führt. Vor allem im Kampf gegen Mangelernährung von unter zweijährigen Kindern, schwangeren und stillenden Frauen und alten Menschen, die besonders verwundbar sind, muss schnell gehandelt werden. Auch die besonderen Bedürfnisse von Hirtengemeinschaften müssen berücksichtigt werden. Dies ist eine chronische Krise, deren Ursachen vielschichtig sind. Die Antwort darauf muss in der Zusammenarbeit mit lokalen Regierungen liegen, um die Risiken auf Gemeindeebene zu vermindern. Nur so können Familien widerstandsfähiger gegen Nahrungsmittelengpässe werden und in Zukunft ähnliche Krisen besser überstehen.

worldvision-oesterreich:

Gemeinden im Niger: “Unsere Vorräte werden vor der nächsten Ernte zu Ende gehen”

70 bis 90 Prozent der Menschen im Westen und Osten des Nigers schätzen, dass ihre Nahrungsvorräte vor der nächsten Ernte aufgebraucht sein werden. 100 Prozent der befragten Gemeinden bestätigten, dass sie bereits jetzt ihre Mahlzeiten reduzieren, weil sie nicht genügend zum Essen haben. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Assessment Capacities Projects (ACAPS) und des Emergency Capacity Building Projects (ECBP), einer Koalition internationaler Hilfsorganisationen, darunter CARE, Catholic Relief Services, Mercy Corps, Oxfam, Plan International, Save the Children und World Vision.

Die Studie, an der sich auch das Welternährungsprogramm WFP sowie die nigrische Regierung beteiligten, ist der jüngste Beweis dafür, dass dem Niger und weiteren Teilen der Sahelzone eine humanitäre Katastrophe droht, wenn die internationale Gemeinschaft jetzt nicht rechtzeitig Mittel für Nothilfe und Vorsorge bereitstellt.
“In den Dörfern sehen wir immer mehr Mütter, die ihren Kindern nur noch einmal am Tag etwas zu essen geben können. Wir können nicht länger warten. Bald wird es nur noch eine Mahlzeit alle zwei Tage geben, dann hungern die Kinder und leiden unter Verkrüppelung und den lebenslangen körperlichen Folgen der Mangelernährung”, warnt Johannes Schoors, CARE-Länderdirektor im Niger. “Viele Familien haben sich noch nicht von den Dürren in den Jahren 2005 und 2010 erholt. Sie brauchen jetzt Hilfe.”
Die sogenannten “Hungermonate”, in denen die Menschen in der Region ihre Mahlzeiten reduzieren müssen, beginnen normalerweise nicht vor Mai oder Juni. Aber die befragten Gemeinden in Diffa und TIllabéri melden bereits jetzt Engpässe, ein deutliches Signal dafür, dass sich die Situation noch verschlimmern wird.

Wichtigste Ergebnisse der Befragung: 100 Prozent der befragten Familien geben an, die Zahl ihrer täglichen Mahlzeiten bereits reduziert zu haben. Zwischen 70 und 90 Prozent der Menschen schätzen, dass ihre Nahrungsvorräte vor der nächsten Ernte aufgebraucht sein werden.

BäuerInnen und ViehzüchterInnen bewerten die diesjährige Ernte als doppelt so schlecht wie die von 2009, als eine katastrophale Dürre und hohe Lebensmittelpreise zu einer landesweiten humanitären Katastrophe führten. Ein Viertel der befragten Gemeinden bestätigten, dass Kinder nicht mehr in die Schule gehen, weil Familien auf der Suche nach Arbeit wegziehen, die Schulkantinen geschlossen wurden oder die Kinder selbst arbeiten müssen. Die Menschen im Niger sind gezwungen, ihre Nutztiere zu verkaufen, um sich Essen leisten zu können. So aber wird der Markt übersättigt und die Preise für Vieh sinken drastisch. Schätzungsweise 80 Prozent der Befragten haben nicht genug Saatgut, um in der nächsten Anbausaison zu säen. Das bedeutet im schlimmsten Fall ein weiteres Jahr Hunger. ca. ein Drittel der Bevölkerung hat noch Schulden, die auf die schlechte Ernte im Jahr 2009 zurückgehen.

Die Situation wird durch die instabile Sicherheitslage in einigen Nachbarstaaten zusätzlich erschwert. So fliehen etwa aus Mali viele Menschen nach Niger, was für die ansässige Bevölkerung und die wenigen Ressourcen eine zusätzliche Belastung bedeutet. GastarbeiterInnen, die normalerweise ihre Familien aus dem Ausland unterstützten, kehrten in den letzten Monaten mit leeren Händen aus Nachbarländern zurück.

„Die Menschen kommen hier völlig erschöpft und hungrig an und sind auf der Suche nach dem Lebensnotwendigsten. Aber der Niger kann die Flüchtlingsströme nicht mehr bewältigen. Die Versorgung der Flüchtlinge treibt viele Familien im Niger an die Grenzen ihrer Kapazitäten“, so Chris Palusky, World-Vision Koordinator für die Nahrungsmittelhilfe in Mali und Niger. „Die Einwohnerzahl vieler besonders armer Dörfer hat sich in nur einem Monat versiebenfacht. Die Flüchtlinge müssen in überfüllten Häusern und Notunterkünften unterkommen. Wir müssen die Gastfamilien dringend unterstützen, bevor sie unter der Belastung zusammenbrechen. Eine umfangreiche und schnelle Hilfe wird nicht nur Leben retten, sondern die Gemeinden, die schon jetzt die Hauptlast dieser Katastrophe tragen, stärken.“

In der gesamten Sahelzone sind schätzungsweise 13 Millionen Menschen vom Hunger bedroht, darunter eine Million Kinder. Unregelmäßige Regenfälle, Pflanzenkrankheiten und Heuschreckenplagen zerstörten 2011 ganze Ernten und damit die lebenswichtigen Vorräte für die Hungermonate in diesem Jahr. Im Niger alleine sind mehr als sechs Millionen Menschen vom Hunger bedroht, an die 2 Millionen benötigen dringend unmittelbare Nahrungshilfe.

„Die Menschen im Niger stehen vor mehreren Krisen gleichzeitig. Wir sind dieses Jahr Zeugen einer tödlichen Mischung verschiedener Ereignisse, die Familien im ganzen Land belasten. Nach mehreren Krisen seit 2005 sind die „Coping-Strategien“ der Menschen erschöpft. Tausende Menschen sind an ihrem absoluten Limit angekommen“, sagt Samuel Braimah, Länderdirektor von Oxfam im Niger. „Das Schlimmste könnte jetzt noch verhindert und tausende Menschenleben gerettet werden, wenn wir jetzt handeln. Es ist eigentlich ganz einfach.“

Auf der Grundlage der Studie empfehlen die sechs Hilfsorganisationen: Geber müssen sofort Geldmittel zur Verfügung stellen, um direkte Nahrungshilfe für diejenigen Familien zu leisten, die bereits jetzt vor dem Nichts stehen. Gleichzeitig muss verhindert werden, dass die Zahl der hungernden Menschen weiter steigt. Die Erfahrung zeigt, dass unnötiges Warten zu mehr Todesfällen, dem Verlust der Lebensgrundlage und einer erheblich teureren Hilfe führt. Vor allem im Kampf gegen Mangelernährung von unter zweijährigen Kindern, schwangeren und stillenden Frauen und alten Menschen, die besonders verwundbar sind, muss schnell gehandelt werden. Auch die besonderen Bedürfnisse von Hirtengemeinschaften müssen berücksichtigt werden. Dies ist eine chronische Krise, deren Ursachen vielschichtig sind. Die Antwort darauf muss in der Zusammenarbeit mit lokalen Regierungen liegen, um die Risiken auf Gemeindeebene zu vermindern. Nur so können Familien widerstandsfähiger gegen Nahrungsmittelengpässe werden und in Zukunft ähnliche Krisen besser überstehen.

curiositycounts:

Nelson Mandela Center of Memory: Beautifully designed, brilliant and ground-breaking on several levels — historically, technologically, socially. Another round of applause to Google for continued support in cultural exploration.“With the help of a $1.25 million grant from Google, the center digitized thousands of documents and images that illustrate the life and times of South Africa’s first black president. But instead of scanning them and dumping them online for scholars to peruse, the center, with Google’s support, created a virtual museum experience — highlighting certain pieces from the archives, putting them in the context of Mandela’s life and then enabling a visitor to the site to go deeper if they’d like.”
(via)

curiositycounts:

Nelson Mandela Center of Memory: Beautifully designed, brilliant and ground-breaking on several levels — historically, technologically, socially. Another round of applause to Google for continued support in cultural exploration.

“With the help of a $1.25 million grant from Google, the center digitized thousands of documents and images that illustrate the life and times of South Africa’s first black president. But instead of scanning them and dumping them online for scholars to peruse, the center, with Google’s support, created a virtual museum experience — highlighting certain pieces from the archives, putting them in the context of Mandela’s life and then enabling a visitor to the site to go deeper if they’d like.”

(via)